Stadt Pocking

Einwohner (01.01.2019):

17.027 (davon 842 mit Nebenwohnsitz)

davon:

männlich 49,51 %   ***   weiblich 50,85 %

katholisch 58,79 %   ***   evangelisch 14,29 %   ***   andere 26,92 %

Bevölkerungsdichte: 245 E/km²

Unter den 38 Gemeinden des Landkreises Passau liegt die Stadt Pocking nach der Einwohnerzahl an zweiter Stelle.


Altersmäßige Aufteilung der Bevölkerung:

0-3 Jahre 3,66 %
4-6 Jahre 2,61 %
7-15 Jahre 8,02 %
16-18 Jahre 3,01 %
19-65 Jahre 61,53 %
65 Jahre und älter 21,17 %


Bevölkerungszuwachs:

Einwohner am 17. Mai 1939 4.993
13. September 1950 7.615
06. Juni 1961 7.955
27. Mai 1970 9.283
31. Dezember 1980 10.156
31. Dezember 1985 10.749
31. Dezember 1990 13.190
01. Januar 2001 15.232
01. Januar 2002 15.476
01. Januar 2003 15.518
01. Januar 2004 15.580
01. Januar 2005 15.630
01. Januar 2006 15.715
01. Januar 2007 15.867
01. Januar 2008 15.866
01. Januar 2009 15.851
01. Januar 2010 15.770
01. Januar 2011 15.760
01. Januar 2012 15.841
01. Januar 2013 15.967
01. Januar 2014 16.016
01. Januar 2015 16.074
01. Januar 2016 16.514
01. Januar 2017 16.566
01. Januar 2018 16.900
01. Januar 2019 17.027




Haushaltsplan 2019:

Der Stadtrat Pocking hat in der Sitzung vom 03.04.2019 den Erlass der Haushaltssatzung 2019 beschlossen.


Haushaltsvolumen:  
Verwaltungshaushalt 32.552.104 €
Vermögenshaushalt 23.876.701 €
   
Schulden  
Stand am 31.12.2018 2,43 Millionen €
   
Pro-Kopf-Verschuldung der Bevölkerung 153,15 €
Landesdurchschnitt 967,00 €
   
Investitionen: 23,2 Millionen €
   
   

 Steuerhebesätze

Grundsteuer A 340 v.H.
Grundsteuer B 340 v.H.
Gewerbesteuer 350 v.H.
Hundesteuer je nach Wohnlage  20 € Stadtgebiet oder 10 € (Einöden und Weiler)
Abwassergebühren 1,84 € zzgl. 66,-- € Grundgebühr
Wassergebühren 1,07 €/m³ + jährl. Grundgebühr 66,00 € (zzgl. MwSt 7%)

Daten und Fakten

Pocking liegt an der B12 und der A3, etwa 30 km südwestlich von Passau, entlang der österreichishen Grenze. Die Stadt gehört zum Regierungsbezirk Niederbayern und zur Region 12 Donau Wald. Die Nachbargemeinden sind Bad Füssing, Kirchham, Rotthalmünster, Bad Griesbach i.Rottal, Tettenweis, Ruhstorf a.d.Rott und Neuhaus. Die sprunghafte Entwicklung Bad Füssings zu einem der bedeutendsten Thermalbäder Europas hat für Pocking einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht.



Am 2. Oktober 1971 wurde Pocking zur Stadt erhoben. Mit der Stadterhebung erfolgte auch die Eingliederung der ehemaligen Gemeinden Indling, Kühnham und des Marktes Hartkirchen.

Postleitzahl: 94060              Telefonvorwahl: Pocking 08531 / Hartkirchen 08538

Geopraphische Lage von Pocking:

13° 18´40" östl. Länge und 48° 24`12" nördl.


Höhenlage des Stadtgebietes:

Höchster Punkt: Kollmannsöd, 392 m über NN

Niedrigster Punkt: Hartkirchen, 313 m über NN; Bahnhof Pocking: 324, 767 m  über NN


Fläche des Stadtgebietes: 68,879 km²

Anteil an der Fläche des Regierungsbezirks: 0,66%

Anteil an der Fläche des Freistaates Bayern: 0,097%

Gesamtwirtschaftsfläche: 68,879 km²

davon

Landwirtschaftsfläche 48,032 km²
Waldfläche 3,390 km²
Fläche anderer Nutzung 2,460 km²
Verkehrsfläche 5,476 km²
Betriebsfläche 0,450 km²
Wasserfläche 1,80 km²
Gebäude- und Freifläche 6,956 km²
Erholungsfläche 0,321 km²



Landwirtschaftliche Betriebe: 144
davon: 1 bis 9 ha = 45, 10 bis 19 ha = 25, 20 ha und mehr = 74



Fremdenverkehr (Betten) - Übernachtungen:

2000 (499) - (63.855)
2001 (507) - (61.968)
2002 (501) - (58.130)
2003 (493) - (55.219)
2004 (479) - (50.183)
2005 (477) - (48.682)
2006 (435) - (45.318)
2007 (430) - (45.020)
2009 (392) - (39.699)
2010 (389) - (39.083)
2011 (397) - (41.787)
2012 (391) - (39.237)
2013 (391) - (40.600)
2014 (330) - (32.038)
2015 (327) - (38.222)
2016 (326) - (39.138)
2017 (321) - (39.579)

 


 

Gemeindestraßen (in km):

Straßenlänge am 01.01.1974 - 141,820
Straßenlänge am 01.01.1997 - 183,036
Straßenlänge am 01.01.2003 - 189,014
Straßenlänge am 01.01.2008 - 193,557
Straßenlänge am 01.01.2010 - 194,584
Straßenlänge am 01.01.2011 - 195,061
Straßenlänge am 01.01.2012 - 197,717
Straßenlänge am 01.01.2013 - 196,634
Straßenlänge am 01.01.2014 - 197,398
Straßenlänge am 01.01.2015 - 198,557
Straßenlänge am 01.01.2016 - 199,017
Straßenlänge am 01.01.2017- 199,738
Straßenlänge am 01.01.2018- 200,252

davon: Innerortsstraßen 94,516     -     Außerortsstraßen  104,501


 

 Bau- und Wohnungswesen:

Wohngebäude - 3.993 *** Wohnungen - 6.756 *** Haushaltungen - 6.106



Gewerbliche Wirtschaft:

Betriebe insgesamt 1.448
davon Produktions, Handel- und Dienstleistungsbetriebe mit 10 und mehr Arbeitnehmer = 42

 

 

Planfeststellung für den Neubau der A 94 von Kirchham bis Pocking (A 3)

Für das o. a. Straßenbauvorhaben liegen die Planunterlagen - in der Zeit vom
16.08.2012 bis 18.09.2012 - im Rathaus Pocking, Großer Sitzungssaal, zur Einsichtnahme aus.

Einsichtnahme ist nach Anmeldung im Bauamt zu folgenden Zeiten möglich;

Mo. - Fr.  von 08.00 bis 12.00 Uhr
Mo. - Mi.  von 14.30 bis 16.00 Uhr
und   Do. von 14.30 bis 17.00 Uhr.

 

Geschichte des Stadtwappens

WappenDas Wappen der Stadt Pocking ist gespalten in Blau und Silber; vorne über drei goldene Wellenleisten ein nach links gewendeter goldener Halbmond, darunter ein aus dem unteren Schildrand wachsender nach rechts gewendeter silberner Pferdekopf; hinten unter einem erhöhten roten Schrägbalken eine bewurzelte grüne Eiche mit drei goldenen Eicheln, belegt mit zwei schräg gekreuzten blauen Schlüsseln.
Bereits in karolingischer Zeit ist Pocking urkundlich erwähnt. 820 schenkte "Perthelm" alle seine Güter "ad pochingas" dem Kloster Mondsee, dessen Wappen eine Goldene Mondsichel und drei goldene Wellen auf blauem Grund sind.

Pocking, Hauptsitz der Rottaler Pferdezucht, symbolisiert durch den silbernen Pferdekopf, blickt auf eine reiche geschichtliche Vergangenheit zurück. Die Entwicklung seit dem späten Mittelalter wird durch das Wappen der Herren von Rottau (roter Schrägbalken in Silber) sinnbildlich dargestellt. Sie waren Besitzer der Hofmark Pocking.

Das Wappen des Marktes Hartkirchen ist versinnbildlicht durch die beiden Schlüssel, die auf das Patronat St. Peter hinweisen. Die stilisierte Eiche betont, dass noch im ausgehenden Mittelalter der Ort als Stätte eines Ehaftgerichts des Gerichts Griesbach urkundlich nachweisbar ist. Sie ist zugleich redend für den Ortsnamen, der von "Hart", d.h. Wald, abgeleitet wird.

Das neue Wappen entstand nach der freiwilligen Eingliederung der Gemeinden Kühnham, Indling und des Marktes Hartkirchen nach den Entwürfen des Heimatpflegers Wilhelm Millauer.



 

Zum Seitenanfang