Stadt Pocking

Früherer Bürgermeister Franz Krah sen. ist Namensgeber für neue Südeinfahrt zum Stadtzentrum


Die neue Südeinfahrt zwischen Südallee und Wolfinger Straße wird eine bedeutende Infrastruktureinrichtung in unserer Heimatstadt. Die Erteilung des Straßennamens wurde daher besonders ausführlich diskutiert. Schließlich wurde vom Stadtrat beschlossen, die wichtige Verkehrsader nach dem früheren Bürgermeister und Ehrenbürger Pockings Franz Krah sen. (1920-2015) zu benennen.

Eine Besonderheit war schon zu Beginn der Diskussionen im Hauptausschuss und später im Stadtrat hinsichtlich der Namensgebung zu verzeichnen. Bürgermeister Franz Krah jun. wies darauf hin, dass mit dem von den Heimatpflegern Josef Jakob und Albert Krah vorgeschlagenen Namen nicht er, sondern sein verstorbener Vater gemeint ist. Im Anschluss verließ er jeweils den Sitzungssaal, um keinen Einfluss auf Beratung und Abstimmung zu nehmen.

Franz Krah sen. war von 1967 bis 1990 Bürgermeister der Stadt Pocking. In diese Zeit fiel eine immense Aufwärtsentwicklung Pockings, der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Pocking, Indling und Kühnham mit dem Markt Hartkirchen sowie die Stadterhebung im Jahr 1971. Hinzu kommt, dass es dem persönlichen Einsatz von Franz Krah sen. zu verdanken war, dass der Bereich südlich der B 12 überhaupt bebaut werden konnte. Die Regierung von Niederbayern war nämlich gegen eine bauliche Entwicklung südlich der Bundesstraße. Nach dem jahrelangen Einsatz von Franz Krah sen. wurde dieses Verbot gekippt. Inzwischen wohnen südlich der Bundesstraße mehr als 3.500 Pockingerinnen und Pockinger. Diese Argumente der Heimatpfleger waren letztlich entscheidend für diese Namensvariante. Der Hauptausschuss und auf dessen Empfehlung hin auch der Stadtrat sprachen sich dafür aus, die neue Südeinfahrt zum Stadtzentrum als „Bürgermeister-Krah-Allee“ zu bezeichnen.

bgm krah

Bläserfreundschaft am 22. Oktober, 19 Uhr, in der Pockinger Stadthalle  -  Zu Gast: Stadtmusikkapelle Meran


Mit der Stadtmusikkapelle Meran als Gastorchester geht die Konzertreihe „Bläserfreundschaft Bayern - Tirol“ in die nächste Runde. Als Gastgeber fungiert wieder das Sinfonische Blasorchester (SBO) des Landkreises Passau, und die treuen Stammbesucher dieser Reihe dürfen sich wieder auf einen interessanten Vergleich unterschiedlicher Blasmusiktraditionen freuen.

2016

                                                                            Stadtmusikkapelle Meran, Kapellmeister Martin Graber


Im Gegensatz zum noch recht jungen SBO des Landkreises Passau blickt die Stadtmusikkapelle Meran auf eine sehr lange, abwechslungsreiche Geschichte zurück. Die ersten musikalischen Gehversuche erlebte Meran um 1800 mit der türkischen Kapelle bestehend aus zwei Trompeten, zwei Hörnern, fünf Klarinetten, einer Piccoloflöte, zwei Fagotten, Becken, Schellenkranz, großer und kleiner Trommel.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte man in Meran die Notwendigkeit eines Kurorchesters, das dann über die Jahrzehnte und auch mit etlichen längeren Pausen 1996 zur Stadtmusikkapelle Meran wurde.

Das gastgebende SBO des Landkreises Passau hat sich in seiner jungen Geschichte schon einen sehr guten Namen gemacht und sich durch sein beachtenswertes musikalisches Niveau als Aushängeschild des Landkreises etabliert.

Besonderheit am Rande: Das gemeinsame Konzert wird zum Familientreffen, ist doch der Kapellmeister des Meraner Orchesters Martin Graber der Schwiegersohn von Hans Killingseder, dem Kreiskapellmeister und Leiter des Sinfonischen Blasorchesters.

Michael Sester
Pressesprecher SBO

Die Eintrittskarten (15 Euro (VVK) / 18 Euro (AK) – Jugendliche bis 16 Jahre 10 Euro),
erhalten Sie ab 10. Oktober in der Stadtverwaltung Pocking sowie Restkarten an der
Abendkasse.

Rathaus Pocking (Stadtparkzimmer), Tel.: 08531 / 709-39:
Montag, 10.10., bis Freitag, 14.10. sowie
Montag, 17.10., bis Freitag, 21.10., jeweils von 10 Uhr bis 12 Uhr

Plakat 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

anerkannte Asylsuchende und Flüchtlinge benötigen dringend Wohnungen. Nachdem dieser Personenkreis den Anerkennungsbescheid erhalten hat,müssen sie baldmöglichst aus den staatlichen Unterkünften (Gemeinschafts- unterkünfte oder dezentrale Unterkünfte) ausziehen.

Der Fachbereich Unterkünfte am Landratsamt Passau hilft zusammen mit den ehrenamtlichen Helferkreisen vor Ort bei der Wohnungsvermittlung und braucht dazu dringend Mietangebote.
Hier erhalten Sie Informationen zu den Rahmenbedingen für die Vermietung und Sie finden ein Formblatt zur Einstellung Ihres Mietangebotes.
Das Angebot von Wohnungen in unseren Städten und Gemeinden ist ein wichtiger Baustein zur Integration von anerkannten Asylbewerbern und Flüchtlingen.
Helfen Sie durch Ihr Mietangebot mit, diese Integration zu ermöglichen. Genauere Ausführungen finden Sie unter www.landkreis-passau.de und der Rubrik „Mietangebote für anerkannte Asylbewerber und Flüchtlinge“, diese gelten nur im Gebiet des Landkreises Passau, telefonische Auskünfte erhalten Sie unter der Telefon-Nr. 0851/397-434 beim Landratsamt Passau. Sollten Sie in Betracht ziehen Wohnraum an anerkannte Flüchtlinge zu vermieten, ist es wichtig, dass die möglichen Mieter vor Abschluss des Mietvertrages die Angemessenheit der Unterkunft vom Jobcenter prüfen lassen. Die Angemessenheit ist abhängig von der Personenzahl, der Gesamtfläche, des Heizenergieträgers und der Region. Um die Angemessenheit prüfen zu können, sind nebenstehende Angaben (Formular auch unter der Internetadresse abrufbar) erforderlich:

Angaben zum Mietobjekt

Die Formulare zu den Finanzhilfen für die Schäden „Unwetter mit Hochwasser im Mai/Juni 2016“ können Sie hier ausdrucken:

Sofortgeld Privathaushalte
Sofortgeld Unternehmen
Soforthilfe Hausrat/Haushalte

Weitere  Informationen sind ab Freitag,den 03.06.2016 auf der Homepage des Landratsamtes Passau unter  www.landkreis-passau.de eingestellt.

Die Anträge müssen bei der Stadtverwaltung eingereicht werden..


 


Sportareal „Pockinger Heide“ wird vielseitiger!

Das bisherige Nordic-Walking-Zentrum „Pockinger Heide“ wurde ab Mai 2016 zum Aktiv- und Gesundheitspark „Pockinger Heide“. Grund: Die Wegstrecken sind neben Nordic Walking nun auch auf Laufen und Radfahren ausgerichtet. Zur Eröffnung kam als Stargast der Silbermedaillen-gewinner im Skilanglauf bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City, Peter Schlickenrieder.
Am 30.06.2003 verließ der letzte Soldat den Bundeswehrstandort „Rottalkaserne“. Die drei Nachbargemeinden Bad Füssing, Kirchham und Pocking, in deren Zentrum der Bundeswehrstandort lag, sahen in diesem herben Schlag, den die Schließung in wirtschaftlicher Hinsicht für die Region bedeutete, auch Chancen. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband ein Nordic-Walking-Areal konzipiert und am 07.05.2005 eröffnet, das sofort großen Anklang bei Einheimischen und Touristen fand. Grund dafür war auch der Boom dieser Sportart zur damaligen Zeit. Aber auch Läufer und Radfahrer nutzen seit jeher das Sportgelände, das Aktivitäten ohne Beeinträchtigung durch Straßenverkehr ermöglicht. Nun kam man dieser Tatsache nach. Der damals vom Deutschen Skiverband beauftragte Sportfachmann Michael Kaltenecker kümmerte sich um die Neuausrichtung der Konzeption. Die erläuternden Tafeln und Pulsfrequenzmessstationen – die vor allem für Neueinsteiger eine Hilfestellung sind – wurden auf die drei dort vorherrschenden Sportarten ausgerichtet.
pockinger Heide Auf den Tag genau elf Jahre nach der Freigabe des Sport-geländes für die Bevölkerung wurde im Mai 2016 der Wechsel von der reinen Nordic-Walking-Prägung hin zum Aktiv- und Gesundheitspark mit den zusätzlichen Alternativen Laufen/Joggen und Radfahren/Mountainbiken vollzogen. Deutlich wird dies an den Start- und Erläuterungstafeln, die entlang den Wegstrecken angebracht sind. Diese dienen in erster Linie weniger geübten Sportlern und Neueinsteigern.
Wurde die ursprüngliche Anlage von der E.ON gefördert, ist jetzt deren Unternehmensnachfolger Bayernwerk als Unterstützer auf den Wegweisern entlang der Strecken zu sehen.

Hier finden Sie den Streckenplan für das Sportareal.




 

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